Urlaub – Hohe Zeit der Fotografie

Nun ist er schon wieder vorbei, der Sommerurlaub 2017. Aufgrund der Wetterprognosen ging es diesmal kurzfristig statt nach Masuren an den Balaton, wo wir vor 15 Jahren das letzte Mal waren.

Urlaubszeit bietet endlich genug Raum für Kreativität und Fotos. Das war auch diesmal nicht anders. Endlich mal musste ich für mein Jahresprojekt nicht täglich abends daran denken, noch ein Bild zu machen. Es waren über den Tag ohnehin genug entstanden. Darunter auch einige Besondere. Wie dieses Bild eines Gewitters über dem mittleren und östlichen Plattensee von Keszthely im Westen aus gesehen:

Gewittersturm über dem Balaton Aufgenommen mit einem LG-H818, Komposit aus 3 Bildern zu je 30 Sekunden

Das Besondere ist weniger der selten so schöne Anblick eines Gewitters samt Sternenhimmel darüber, sondern dass es mit einem Smartphone entstanden ist! Das etwa 16 Megapixel große Bild machte ein LG G4. Es erlaubt manuelle Einstellungen und die Aufnahme als RAW-Bilder – Voraussetzung für besondere Ergebnisse. In diesem Fall waren wegen der späten Stunde und um die Blitze einzufangen, lange Belichtungszeiten nötig. Bei sehr niedriger ISO 100 konnten 30 Sekunden-Aufnahmen angefertigt werden. Mangels Stativ oder anderer Befestigung habe ich das Phone dabei an zwei Kanten abgestützt und so stabil halten können, dass tatsächlich scharfe Bilder dabei herauskamen. Drei sind im Bild oben dann als Komposit zusammengeflossen. Verändert wurden nur der Kontrast und ein wenig der Weißabgleich und das Bildrauschen minimal verringert. Das Bild fängt sehr schön die Stimmung ein, die viele Zuschauer an diesem Abend des 10. Juli auf dem Badesteg in Keszthely über mehr als eine Stunde genossen. Es muss also heute keineswegs immer eine DSLR sein, um zu solchen Ergebnissen zu kommen.

Mehr Bilder aus der Urlaubszeit finden sich auch im 365-Tage-Projekt:

http://www.diefotomaus-badgandersheim.de/365gallery/index.html

„365“ – das erste Halbjahr ist rum

181 Bilder bis zum 30. Juni seit Jahresanfang. Jeden Tag eines. Was ist die Halbzeitbilanz?

Ganz anders, als ich es mir vorgestellt hätte. Die Idee zum Projekt wurde im Dezember konkret. Das ist eine zwar lebendige Zeit, aber wegen des Winters gut geeignet, an langen Abenden kreative Ideen zu pflegen. Die ersten Wochen liefen zwar noch nicht ganz flüssig, ich musste mich zuerst einmal daran gewöhnen, jeden Tag an ein Bild zu denken, aber im Januar und Februar ging das noch ganz gut. Wenngleich manchmal erst spät abends, als der Gedanke ans Projekt vor dem Schlafengehen vorbeischaute…

Trotzdem war es erstaunlich, auf welch Fotoideen ich dann dabei so kam. Tatsächlich stellte ich auch fest, dass sich der Blick für mögliche Fotoziele veränderte und seinen Platz im Tagesgeschehen bekam. Dennoch gab es Tage, an denen sich ein Motiv erst nach einiger Nachsuche einstellte, wozu oft das heimische Umfeld herhalten musste.

Von Anfang an eine zentrale Rolle nahm die Smartphone-Kamera in dem Projekt ein. Zu  einen mit der recht guten Kamera des LG G4 sowie der App Retrica, die einige gut brauchbare kreative Filter besitzt und zudem eine Datumseinblendung integriert hat. Viele Fotogelegenheiten konnte ich damit wahrnehmen, weil das Handy einfach fast immer dabei ist.

Deutlich seltener schon die Bilder, die von der DSLR beigesteuert wurden. Manches aber ließ sich dann doch nur damit gut bewerkstelligen, wie zum Beispiel langbelichtete Himmelsaufnahmen oder Fotos mit langen Brennweiten. Einige Beispiele dazu entstanden im Februar. Ein Bild entspricht dabei auch dem, was man als „konzeptionelle Fotografie“ bezeichnen würde.

Im März ergaben sich erste Veränderungen. Angestoßen durch einen anderen Umstand, eine Veränderung am Arbeitsplatz, wurde der Faktor Zeit knapper. Das machte auch das Fotografieren schwieriger. Oft fand ich erst abends die Zeit, über mögliche Motive nachzudenken, am Tage hatte ich immer seltener einen Blick dafür. Und gleich am 4. März war es dann zum ersten Mal passiert: Ich hatte an dem Tag mein Bild vergessen. Das Projekt in Frage zu stellen, stand für mich da noch nicht zur Debatte. Ich habe an dem Tag das „Blackout-Bild“ eingesetzt.

Einfacher wurde alles auch im März nicht. Meine Hoffnung, dass es im Frühjahr leichter würde, erfüllte sich leider nicht. Auch das Wetter zeigte sich nicht sehr kooperativ. Gleich wieder in den ersten Apriltagen der zweite Aussetzer. Nun kamen in der Tat Zweifel auf, ob das Projekt überhaupt noch Sinn mache. Bestärkt, weiterzumachen, hat mich unter anderem meine Frau.

Über Ostern ging es an den Gardasee. Diese Zeit bewies, wie anders alles ist, wenn genug Zeit und Ruhe da ist. Plötzlich gab es für jeden Tag nicht  nur ein Bild, sondern meistens eine schöne Auswahl vieler. Das machte mal richtig Spaß und erbrachte auch ein paar schöne Ergebnisse.

Daheim hatten mich die alten Probleme aber schnell wieder im Griff. An mehreren Tagen musste ich sozusagen auf die letzte Minute noch mein Bild sicherstellen. Das war eigentlich so nicht geplant. Am 2. Mai habe ich dann erstmals die Regel aufgeweicht, nur ein Bild zu nehmen, das an selben Tag entstanden ist. Statt dessen gab es zwei schöne vom 3. Mai, eines habe ich dann dem 2. Mai „abgegeben“, an dem ansonsten keines entstanden war. Auf diesen „Kunstgriff“ musste ich inzwischen mehrfach zurückgreifen, sonst wäre das Projekt schon beendet gewesen. Aber letztendlich mach ich mir ja die Regeln selbst 😉  Und fand es dann doch zu schade, deswegen abzubrechen.

Im Mai habe ich an mehreren Tagen auf Bilder aus meiner täglichen Arbeit zurückgegriffen. Dort fotografiere ich oft, aber vielfach Dinge, die sich eher weniger für das Projekt eignen. Das eine oder andere ging doch.

Der Juni brachte enorme Arbeitsbelastungen mit sich, aber auch ein paar schöne Motive. Und so sind es bis zum 30. Juni einschließlich dann eben 181 Bilder geworden. Darunter drei „Blackouts“.

Was habe ich bisher gelernt?

  1. Ein Jahresprojekt ist anspruchsvoll, schwieriger als gedacht, und in der konsequenten Durchführung bedarf es vermutlich auch einer besseren Vorbereitung.
  2. Ich fotografiere weniger, als ich es vorher eingeschätzt hätte. Das hat mich bedeutend öfter als erwartet in die Lage gebracht, kurzfristig spät am Tag noch nach einem Motiv zu schauen.
  3. Das hat ein Stückweit das fotografische Sehen tatsächlich geschärft. Ein Effekt, den ich mir von dem Projekt an sich erhofft hatte. Ich sehe jetzt Dinge, auf die ich vorher so nicht geachtet hätte.
  4. „Durchhalten“ ging nur mit Aufweichen der zuerst gesetzten Grundregeln.
  5. Trotzdem empfinde ich das Projekt weiterhin als lohnend, weil über die lange Strecke doch in der Gesamtbetrachtung eine interessante Jahressammlung herauskommen kann. Mindestens das erste Halbjahr bestätigt das bereits.

Deshalb wird es auch weitergehen. Zumal jetzt die Urlaubszeit bevorsteht, in der dann wieder einmal viel Zeit zum Bildermachen sein sollte. Dann geht alles etwas einfacher von der Hand.

Die Updates werde ich – wie in den letzten zwei Monaten schon – aber nur alle Woche oder spätestens nach zweio Wochen machen. Auch dazu fehlte es oft an der notwendigen Zeit, die auch eine ständige Pflege dieses Projektes nun einmal verlangt.

Meinen bisher stillen Zuschauern wünsche ich weiter viel Spaß und würde mich noch mehr freien, mal ein Feedback zu bekommen. Gleich welcher Art.

Blende frei!

Rudolf

 

365 Tage: Herausforderung angenommen

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Mit dem Gedanken eines Ganzjahresprojektes habe ich mich schon länger getragen. Aber bislang kam es aus vielfältigen Gründen noch nicht zustande. Im Dezember 2016 wurden die Überlegungen dann konkreter und mündeten in den Beschluss, 2017 die Herausforderung anzunehmen: Gelingt es, wirklich jeden Tag ein Foto zu schießen? Ich will es wissen, und seit dem 1. Januar ist das Projekt gestartet:

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Der Anfang ist gemacht, eine einfache Präsentations-Webseite war rasch erstellt und ist ein Ableger der Fotomaus-Hauptseite, zu der dieser Blog ja auch gehört.

Mit der Neujahrsnacht hat nun das Fotografieren begonnen. Sich jeden Tag daran erinnern zu müssen, ist im Moment noch das Gewöhnungsbedürftigste, wird sich aber rasch einspielen.

Um mich selbst nicht zu sehr unter Druck zu setzen, hat mein erstes 365-Tage-Projekt keine strikten Regeln und kein einengendes Thema. Motiv darf sein, was mir vor die Linse kommt, und ob die vor der DSLR oder im Smartphone sitzt, ist egal. Es muss keine Farbe sein, darf auch SW. Selbst mal ein (digital aufbereiteter) Analogbeitrag ist denkbar, da ich ja hin und wieder auch noch mit SW-Film fotografiere.

Oberste Maxime ist auf jeden Fall: Es soll Spaß machen. Und ich möchte natürlich Erfahrungen sammeln, erleben, wie andere es beschrieben haben, wie sich der Blick für die Dinge im Lauf eines solchen Fotojahres verändert. Das ist spannend, und vielleicht – so hoffe ich zumindest – bringt es mich auch voran.

Falls Sie Lust haben, schauen Sie doch immer wieder mal rein, wie sich die Sache entwickelt. Und kommentieren kann und darf man die Bilder auch. Zu finden ist die Präsentationsseite unter der Adresse www.diefotomaus-badgandersheim.de

Auf ein tolles neues Foto-Jahr 2017.

Glowing sticks

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Nichts ist unmöglich – mindestens solange nicht, wie man es noch nicht probiert hat. Bei dem Rockabend, aus dem die Bilder meines letzten Beitrages stammten, kam es auch zu einem überraschenden Moment: Die Lichter wurden ganz gelöscht, Drummer Peter Gansen holte zu einem Solo aus, das er – wie er vorher ankündigte – mit einer Premiere verband. Gespielt wurde nämlich im Dunkeln mit leuchtenden Drum-Sticks.

Die meisten Fotografen hätten jetzt vermutlich die Kamera weggeglegt, denn außer den Sticks leuchtete sonst nichts. Keine Ahnung, wieviel Watt die wohl ausmachten, zudem nur in der Farbe Grün. Und das in den Händen eines Wirbelwindes. No way, no chance?

Weißt Du erst, wenn Du es wenigstens versucht hast, sagte ich mir, besann mich der hohen ISO meiner Canon 1DIV, wobei ich als Kompromiss zum Rauschen und wegen der durchaus beabsichtigt längeren Belichtungszeit von um die halbe Sekunde mit 6400 ASA begnügte. Da geht bekanntlich mehr. Das angeflanschte 28-300 bot bei genutzten 85mm Blende 5,6, alles aus freier Hand, wobei ich mich auf den guten IS des Objektives verlassen habe. Zielen, und dann einfach Serien abgedrückt.

Natürlich gab es bei den Ergebnissen eine hohe Ausschussquote. Die löscht man halt einfach wieder weg. Was blieb, waren die Glückschüsse dazwischen, wo alles passte: Genug Stabilisierung für scharfes Umfeld, schöne Wischstrukturen der Sticks und im Optimalfall ein fast scharfer Drummer. Mehr geht kaum. Insgesamt waren es rund 20 solcher Schüsse, die dem entsprachen, eine gute Ausbeute. In Farbe, aber auch dem Monochrom, das ich die meiste Zeit des Abends benutzt habe.

Fazit: Denk nicht „Geht nicht“, bevor Du es nicht wenigstens probiert hast!

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Ein rockiger Abend mit „When I was cool“

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Lokale Rockbands gibt es viele. Richtig gute werden es schon erheblich weniger. Ich hatte das Glück, am vergangenen Wochenende eine solche zu erleben; teils privat, teils dienstlich, das kombiniert sich manchmal im Journalistenberuf.“When I was cool“ heißt das Trio, das seinen Auftritt auf der „Weltbühne“ im kleinen Heckenbeck /Bad Gandersheim am Harz hatte. Was für den Fotografen den unschlagbaren Vorteil hat, weder Akkreditierung noch Fotografengraben oder andere Hindernisse überwinden oder in Kauf nehmen zu müssen. Nach Herzenslust konnte ich die drei Musiker (und zwei später hinzustoßende Freunde) ungestört aus allen Winkeln ablichten. Wobei ich mich nach kurzer Zeit entschied, von Farbe auf Monochrom zu wechseln, weil es nur eine Bühnenlichteinstellung gab. SW gab den Bilder gleich mehr Biss und einen rockigeren Look. Den habe ich dann daheim mit Lightroom noch ein gutes Stück weiter „gerockt“. Die Brauntönung kam so dazu, leichte Vignette, stark angehobene Klarheit und Spielerei mit Licht und Schatten für den jeweils besten Grip – was je nach Standort der Musiker auf der Bühne sehr unterschiedlich ausfallen konnte. Da die Bilder mit 6400 ASA an einer Canon 1DIV aufgenommen waren (Objektiv 28-300 bei f:5,6) sorgte die Steigerung der Klarheit für einen „Körnungseffekt“, der den Bildern einen zusätzlich rauen Touch gibt. Wer wissen will, wer die Jungs sind: http://when-i-was-cool.klausdibbelt.de/

Leider gibt es noch keine Termine für die nächsten Auftritte. Solltet Ihr aus der Region kommen und mal guten Rock hören wollen, dann achtet auf die nächsten Gigs von WIWC.

Der kleine schwarze Punkt: Merkurdurchgang vom 9. Mai aufgearbeitet

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Noch im Mai – ich hatte schon gar nicht mehr damit gerechnet – habe ich nun ein finales Ergebnis des Merkurdurchganges erreicht. Nach den fast neun Stunden in der Sternwarte am 9. Mai hatte ich fast zehn Tage lang keine Zeit, das Material auch nur zu sichten. In mehr als 40 Stunden Arbeit ist dann das finale Bild entstanden. Eingegangen sind 39 Videos, die am C14 mit Baader ND5-Folie in voller Öffnung aufgenommen worden waren. Alle zehn Minuten entstand ein solches Video. Die Lücke in der Bildserie ist geblieben, wo Wolken die zeitgerechte Aufnahme verhinderten. Auch endet die Serie vor Austritt, da die Sonne gegen 20:18 MESZ hinter einem Haus verschwand. Das letzte, in Wolken ziemlich schlechte Video war zudem ein Stückchen aus der Zeitschiene.
Aus allen Videos, die im Normalfall 2500 frames hatten, habe ich je eine Sequenz von minimal 150 frames, maximal ca. 700, im Durchschnitt 300 bis 500 frames mit dem besten Seeing herausgeschnitten. Länger durften die Einzelsequenzen wegen der Merkurbewegung nicht sein, sonst wäre beim Stacken Unschärfe um den Planeten herum entstanden, die ich so auf ein Minimum begrenzen konnte.
Die Gesamtsonne entstand parallel am 7″-Refr. mit einem Baader ND3.8 und einem lichtdämpfenden RG680 mit einer Canon 5Ds R. Aus drei Einzelbildern habe ich jeweils den Grünauszug herausgenommen, die drei Bilder gestackt, später wieder in gelb eingefärbt.
Die Flecken sind in dieses Bild aus eigenen Videostacks eingefügt, das Gesamtbild zeigt den Zustand etwa zur Mitte des Durchgangs.
Rechts ist die Eintrittssequenz zu sehen, die aus einem rund dreieinhalbminütigen Video in Einzelabschnitten herausgeschnitten und bei jeweils nur noch 150 frames pro Sequenz gestackt wurden. Zu sehen ist hier nur jedes zweite Bild. Unten zwei Bilder aus der Videoserie vor Granulation.
Das Originalbild hat knapp 11.000 Pixel Breite und eine Druckhöhe bei 150 dpi von knapp 2 Metern!! In 1,12 x 1,10m hängt es bei mir an der Wand.
Für die Betrachtung im Web musste ich es natürlich deutlich verkleinern, es hat nun 4096 Pixel Breite und 72dpi, doch auch da lässt sich die Gesamtschärfe beim Hineinzoomen noch gut erahnen. Achtung: Hier hinterlegtes Originalbild hat 4MB! (Im Original bei mir daheim ist es ein TIF von 330 MB!)
Insgesamt bin ich mit dem Ergebnis nun doch noch zufrieden, nachdem ich zunächst am Seeing und der Unvollständigkeit am Zweifeln war. Schade nur, dass ich wenig später mit der neuen ASI224Mc ein Setup bekommen habe, dass – wie an den zwischenzeitlich gezeigten Sonnenbildern nachzuvollziehen – hier vielleicht noch einiges mehr zugelassen hätte…
Aber, das ist ja fast immer so, dass irgendwas noch besser geht. Dafür muss man beim Merkur ja glücklicherweise nicht gar so lange auf die nächste Chance warten.

Nachgearbeitet…

Es ist schon länger an der Zeit, sich mal wieder zu melden. Das so viel Zeit verstrichen ist, liegt auch daran, dass ich diese intensiv genutzt habe, Liegengebliebenes endlich mal aufzuarbeiten. Und das ist eine gewaltige Menge, die da aus der Vergangenheit wartet.

Der Winter ist immer die richtige Zeit, solche Arbeiten, die viel am Computer passieren, anzugehen. Im Sommer kommt es dazu fast nie, da gibt es draußen dann doch ganz andere Schwerpunkte. Nachdem es mir im Frühjahr 2014 schon mal gelungen war, die astronomischen Ergebnisse des Jahres 2013 in einer Art Beobachtungsbuch zusammenzufassen und zu präsentieren (es steht übrigens wirklich als Buch beim mir so im Regal) habe ich mich nun seit Oktober etwa daran gemacht, dem weitere Jahre hinzuzufügen. Mit 2012, 2014 und im Januar/Februar dieses Jahres dann auch gleich noch 2015 sind jetzt vier Jahre im Verbund nachlesbar. Dazu kommt ein „Einzelgänger“, das Jahr 1999, von dem eine Wordfassung vorlag, die ich dann in Buchform gebracht habe.

Alle diese Jahresberichte sind zudem als PDF abgelegt. Verkleinerte Versionen – ohne Auflösungsverlust bei den zahlreichen Bildern – habe ich für das Internet zur Betrachtung durch die Allgemeinheit erstellt, denn die vielen schönen Beobachtungen sollen nicht bei mir in der Schatulle oder auf der Festplatte verrotten und eines Tages nach mir gänzlich verloren sein. Deshalb mache ich sie vollständig öffentlich.

Da ich seit 1972 Astronomie betreibe, habe ich mich damit auf einen langen Weg begeben… Mindestens bis 1991 zurück begleiten mich noch viele digitale Daten, davor wird’s analog. Ich habe mir vorgenommen, die Reise bis zu den Anfängen zurück vorzunehmen. Das wird beim derzeitigen Tempo durchaus einige Jahre dauern.

Für alle, die in die bereits vorliegenden Jahrgänge mal hineinschauen möchten, hier die Adressen der PDF-Versionen. Ich habe auch nichts dagegen, wenn sich jemand meinen Bericht herunterlädt. Zum Erfreuen, Vergleichen, Anschauen, alles gerne. Unwirsch würde ich nur, wenn ich ein Bild von mir ohne ausdrückliche Genehmigung woanders verwendet wiederfinden würde – es gelten die üblichen Urheberrechte! Ich bitte, das zu respektieren.

Die Adressen:

http://www.diefotomaus.de/astro/beobachtungsjahr1999_k.pdf

http://www.diefotomaus.de/astro/beobachtungsjahr2012_k.pdf

http://www.diefotomaus.de/astro/beobachtungsjahr2013_k.pdf

http://www.diefotomaus.de/astro/beobachtungsjahr2014_k.pdf

http://www.diefotomaus.de/astro/beobachtungsjahr2015_k.pdf

Viel Spaß beim Stöbern und der Lektüre.

P.S: Wem Fehler auffallen, lasst es mich wissen. Die Bücher sind allerdings schon gedruckt, aber hier ließe sich ja noch was korrigieren…